Publikationen des Brücke-Museums


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Neu veröffentlicht

50 Jahre Brücke-Museum Berlin. Jubiläumsband

Begleitkatalog zur Jubiläumsausstellung – Herausgegeben von Magdalena M. Moeller, mit Beiträgen von Anita Beloubek-Hammer, Janina Dahlmanns, Magdalena M. Moeller, Christiane Remm und Roman Zieglgänsberger, Hirmer 2017, 368 Seiten, 215 Abbildungen in Farbe, 24 x 30 cm, gebunden, 42 € im Museum

Am  15. September 1967 wurde das Brücke-Museum in Berlin-Dahlem eröffnet. Es ist das einzige weltweit, das ausschließlich der Kunst der Brücke gewidmet ist. Im besonders aufwendig gestalteten Jubiläumskatalog werden 50 Gemälde, 50 Aquarelle/Zeichnungen und 50 Druckgrafiken reproduziert, sämtlich Spitzenwerke der Sammlung.
Mit umfassenden Schenkungen haben die Brücke-Künstler Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Gründung des Brücke-Museums ermöglicht. Der Gründungsdirektor Leopold Reidemeister konnte durch gezielte Ankäufe vor allem von Gemälden den Grundstock ergänzen. Von seiner Nachfolgerin Magdalena M. Moeller wurde in großem Umfang weiter gekauft, so dass das Museum einen vollständigen Überblick über die Stilentwicklung der Gruppe präsentieren kann, wie auch das spätere Schaffen von Kirchner, Schmidt-Rottluff, Heckel, Pechstein, Nolde und Otto Mueller dokumentiert ist. Das Brücke-Museum zählt heute zu den international bekanntesten Museen mit Beteiligung an fast jeder Expressionismus-Ausstellung weltweit.
50 Jahre Brücke
Brücke-Museum Berlin. Highlights

Highlights-Museumsführer – Herausgegeben von Magdalena M. Moeller, mit einem Vorwort von Magdalena M. Moeller, Hirmer 2017, 326 Seiten, 368 Abbildungen in Farbe, 18 x 23 cm, broschiert, 20 € im Museum

Der umfangreiche Band in handlichem Format bietet anhand von 322 Werken einen Einblick in die größte Sammlung zur Kunst der Brücke-Maler. Zu jedem Künstler werden herausragende Kunstwerke verschiedener Techniken vorgestellt. Eine kurze Einführung der Direktorin Magdalena M. Moeller vermittelt die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des einzigartigen Spezialmuseums.
Highlights
Leopold Reidemeister. Ein Deutscher Museumsmann 1900–1987

Herausgegeben von Magdalena M. Moeller, mit Beiträgen von Herbert Butz, Hans Georg Hiller von Gaertringen, Katrin Hiller von Gaertringen, Dorothea Schöne und Ingrid Leonie Severin, Hirmer 2017, 328 Seiten, 140 Abbildungen, 19 x 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag, 39,90 € im Museum

Leopold Reidemeister gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der Kunst- und Museumsszene in Deutschland. Von 1945 bis 1957 war er Generaldirektor der Museen der Stadt Köln, danach bis 1964 Generaldirektor der Staatlichen Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Zusammen mit Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel gründete er das Brücke-Museum Berlin, das er von 1967 bis zu seinem Tod geleitet hat.
Reidemeister
Marcella tigert durch Berlin

Kinderbuch – Von Anne Funck und Philip Loersch, gestaltet von Marion Blomeyer, herausgegeben von Magdalena M. Moeller, Klinkhardt & Biermann 2017, 40 Seiten, 8 doppelseitige Wimmelbilder und zusätzliche Illustrationen auf den Textseiten
24 × 28 cm, gebunden, 15,90 € im Museum

Wer ein Tigerkleid anhat, sollte auch tigern - da sind sich Marcella und ihre Katze einig. Mit ihrem roten Flitzeroller starten sie eine Spritztour durch Berlin, treffen alte und neue Bekannte, verlieren dies und das, aber nie ihre gute Laune. Warum auch? Denn unterwegs zu sein, ist immer spannend: bei den Tieren im Zoo, im "Zauberhaus" KaDeWe, mit der Katzenbande auf dem Winterfeldtmarkt, am Brandenburger Tor, die Spree hinab, auf Tauchgang im Wannsee und im Großstadtdschungel Botanischer Garten.
marcella tigert

Exotische Welten – Kakteen und außereuropäische Blütenpflanzen im Werk von Nolde und Schmidt-Rottluff

Begleitpublikation – Hg. von Magdalena M. Moeller und Christian Ring, mit Beiträgen von Magdalena M. Moeller, Christian Ring, Rainer Stamm und Christiane Remm, Hirmer 2016, 240 Seiten, 182 Abbildungen, 22 x 27 cm, gebunden, 29 € im Museum

Die Vorliebe für Kakteen und ausgefallene, außereuropäische Pflanzen ist bei Emil Nolde und Karl Schmidt-Rottluff schon früh ausgeprägt. In den 20er-Jahren entstehen vor allem Kakteenbilder, beeinflusst durch die Kakteenmode der damaligen Zeit. Später wenden sich die beiden Künstler eher tropischen Blumen und Pflanzen zu. Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen zeigen botanische Raritäten wie zum Beispiel Proteaceae oder Heliconien. Neben Beiträgen zur kunsthistorischen Einordnung der Werke enthält der Band auch Texte zur Botanik. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Brücke-Museums Berlin und der Nolde Stiftung Seebüll, welche die größten Sammlungen zum Schaffen beider Künstler besitzen.

Karl Schmidt-Rottluff. Bild und Selbstbild
Katalogbuch – Hg. v. Magdalena M. Moeller und Roman Zieglgänsberger, mit Beiträgen von Roman Zieglgänsberger, Christiane Remm, Janina Dahlmanns und Peter Forster
Hirmer 2015, 207 Seiten, 130 ganzseitige Farbtafeln und zahlreiche farbige Abbildungen, 27 x 22,5 x 2,3 cm, gebunden, 29 €

Begleitend zur Ausstellung im Museum Wiesbaden und im Brücke-Museum behandelt das Katalogbuch die (Selbst)Bildnisse von Karl Schmidt-Rottluff. Die Essays widmen sich insbesondere den Selbstbildnissen, den Freundschaftsbildern und den späten Porträts seiner Ehefrau Emy. Abschließend werden Aspekte zum Selbstporträt in der Kunst im Vorfeld der "Brücke" vorgestellt.

Max Pechstein – Pionier der Moderne
Katalogbuch – mit Texten von Magdalena M. Moeller
Hirmer, 312 Seiten, 272 Abbildungen in Farbe, 19,5 x 25 cm, gebunden, 26 €

Passend zur Ausstellung widmet sich das Katalogbuch dem Leben und Werk des "Brücke"-Künstlers Max Pechstein. Anhand von übersichtlichen und informativen Texten zu einzelnen Stationen und wichtigen Personen im Leben des Malers wird dem Leser die Welt Pechsteins greifbar gemacht. Die farbigen Abbildungen dienen als Illustrationen der Kapitel; die ganzseitigen Tafeln präsentieren zahlreiche der in der Ausstellung gezeigten Werke.

Max Kaus – Erich Heckel. Eine Künstlerfreundschaft
Ausstellungskatalog – Hg. von Magdalena M. Moeller, mit Texten von Janina Dahlmanns
Hirmer, mit 165 ganzseitigen, farbigen Abbildungen, 25,7 x 20 cm, gebunden, 26 €

Begleitend zur Ausstellung thematisiert der Katalog die besondere Freundschaft zwischen Erich Heckel, Mitbegründer der Künstlergruppe »Brücke«, und Max Kaus, Expressionist der zweiten Generation und beschreibt den künstlerischen Austausch wie auch die individuelle Stil-Entwicklung der beiden Freunde. Die ausgewählten Werke werden anhand unterschiedlicher Motivgruppen zusammenfassend besprochen.

Karl Schmidt-Rottluff. Landschaft – Figur – Stilleben
Ausstellungskatalog – Hg. von Magdalena M. Moeller, mit Texten von Janina Dahlmanns, Christiane Remm, Magdalene Schlösser und Roman Zieglgänsberger
Hirmer, 200 Seiten, 181 Abbildungen überw. in Farbe, 24 x 29 cm, gebunden, 32 €

Der Ausstellungskatalog würdigt das künstlerische Wirken des überzeugten Individualisten Karl Schmidt-Rottluff sowie sein Engagement für die Kunst. Die Gemäldeschau, welche die signifikantesten thematischen Werkgruppen umfasst, (ent)führt den Betrachter in einen einzigartigen Kosmos aus Formen und Farben.
Die Gemälde stammen aus allen Schaffensperioden Schmidt-Rottluffs: von den heftig ungestümen Anfängen in der Gemeinschaft der Künstlergruppe »Brücke« über die beruhigte Ausdrucksweise der 1920er- und 30er-Jahre bis zum Spätwerk mit seinen leuchtend, monumentalen Kompositionen, die den Künstler einmal mehr als den »Magier der Farbe« ausweisen. Diese besondere Werkschau eröffnet einen repräsentativen Einblick in das Werk des ehemaligen »Brücke«-Malers, das auch heute noch die Kunstwelt begeistert.

Ein Mond in Orange. Eine Reise in die Bilderwelt des Karl Schmidt-Rottluffs
Kinderbuch - Hg. von Magdalena M. Moeller, mit Text von Corina Ott-Seelow
Kehrer, 84 Seiten, 53 Farbabb., 20 x 22 cm, Festeinband, 14,80 €

Auf lebendige Art eröffnet das Buch Kindern ab zehn Jahren einen Weg in die Kunst und bringt ihnen das Leben und die Bilder des Künstlers Karl Schmidt-Rottluff nahe. Karl Schmidt-Rottluff (1884 – 1976) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Unvermischte Farben und eine stark vereinfachte Formensprache sind Kennzeichen seiner Arbeiten.
Mit einer von ihm selbst geschnitzten Kiste voller Bilder und Fotos begibt sich der junge Leser auf eine Fantasiereise. Es geht ans Meer und in die Stadt auf der Suche nach den Orten, die den Maler inspiriert haben und an denen es vieles zu entdecken gibt.

Otto Mueller
Monographie – Text von Christiane Remm, herausgegeben von Magdalena M. Moeller, 144 Seiten, 111 Abbildungen überw. in Farbe, 23 x 28 cm, gebunden, 28 €

Die Künstlermonografie zeigt ausgewählte Motivgruppen im Schaffen eines der wichtigsten Künstler des deutschen Expressionismus sowie die Stationen seiner künstlerischen Entwicklung.
Der sensible Individualist Otto Mueller hatte früh seine Themen gefunden: stimmungsvolle Porträts, träumerisch-entrückte Figurenbilder und atmosphärische Akte in der Landschaft. Als einstiges Mitglied der Künstlergruppe „Brücke“ setzte er seine Kompositionen zwar weniger radikal um als seine Malerfreunde, es einte sie jedoch das kompromisslose Streben nach unmittelbarem Empfinden und künstlerischer Authentizität. Die Bandbreite reicht vom eher symbolistisch geprägten Frühwerk über die Mitgliedschaft in der „Brücke“ und seinen Landschaftkompositionen bis hin zu seiner eindrucksvollen Reihe von »Zigeunerbildern«, die zu den herausragenden Zeugnissen expressionistischer Druckgraphik zählen.

Brücke – Die Geburt des deutschen Expressionismus
Ausstellungskatalog, herausgegeben von Magdalena M. Moeller, 390 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 28 x 24 cm, broschiert, 16 €

Nach Jahren zahlreicher Einzelausstellungen fassen das Museum Thyssen- Bornemisza, die Fondación Caja sowie das Brücke-Museum und die Berlinische Galerie die Werke und das Wissen um die Entstehung des Expressionismus in Deutschland in einer großen Retrospektive zusammen. Die Museen haben weltweit dazu beigetragen, daß ein möglichst umfassendes Bild vom Werden der Malerei des deutschen Expressionismus entstehen kann. Entsprechend einzigartig und illustrativ ist die Zusammenstellung der Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und Skulpturen. Der Katalog kann in Bildern und Worten die neuen Wege aufzeigen, die eine Gruppe junger Künstler am Anfang des 20. Jahrhunderts zur Befreiung der Form aus den Konventionen der Nachahmung gegangen ist.

Zeitenende – Zeitenwende.
Expressionistische Lyrik und die Künstler der Brücke

Monographie – Hg. von Magdalena M. Moeller und Jürgen Baumgarten
KEHRER, Festeinband, 224 Seiten mit 58 Abbildungen in Farbe, 20 €

Die Kunst der »Brücke«-Maler und die expressionistische Lyrik reflektieren die neuartige Realität der modernen Großstadt am Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Drang nach individueller und künstlerischer Emanzipation, die Aussicht auf Gleichgesinnte und ein aufgeschlossenes Publikum ziehen die Avantgarde nach Berlin. Die »Steigerung des Nervenlebens« (Georg Simmel) in der Millionenstadt – beschleunigter Lebensrhythmus und Gleichzeitigkeit vielfältiger Sinneseindrücke – erweist sich als zwiespältig: Sie fördert Kreativität und bietet ein reiches Spektrum an Themen für innovativen künstlerischen Ausdruck, belastet aber auch die Psyche. Der Faszination eines Lebens frei von den herrschenden Normen des Kaiserreichs steht die Verlorenheit in der anonymisierten Massengesellschaft gegenüber. Die Publikation stellt Bildwerke der »Brücke«-Künstler neben Gedichte bedeutender expressionistischer Lyriker aus den Jahren 1910 – 1914. Deutlich wird, wie die junge Generation der Maler und Schriftsteller mit ihren spezifischen Ausdrucksformen die gleichen Themen umkreist: die Zeitenwende, die Industriegesellschaft, die Attraktionen des Metropolenlebens, die Masse und der Einzelne, Stadtfluchtgedanken und Sehnsucht nach der Natur; schließlich das Grauen des Weltkriegs.

Kirchner. Peter Schlemihls wundersame Geschichte
Ausstellungskatalog in Sonderedition – Hg. von Magdalena M. Moeller
PRESTEL, Gebunden in Leinen, 192 Seiten mit 156 Abbildungen in Farbe, 68 €
Extras: Acht mehrteilige Ausklappstrecken, auf denen man die einzelnen Motive der Zyklen vergleichend betrachten kann. Am Ende des Buches ist ein Plakat mit allen sechs Zyklen im Überblick in einer Tasche eingelegt.

Der aus einem Titelblatt und sechs Blättern bestehende Holzschnittzyklus „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ nimmt in Ernst Ludwig Kirchners Schaffen eine zentrale Stellung ein. Nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Kriegsdienst im November 1915 sind innerhalb kurzer Zeit die Illustrationen zu Adelbert von Chamissos gleichnamiger Erzählung entstanden. Die 1813 im Geist der Romantik verfasste Novelle interpretierte er auf ganz subjektive Weise. Er identifizierte sich mit der Hauptfigur, die dem Teufel ihren Schatten verkauft und dadurch zum Außenseiter der Gesellschaft wird. Drangsaliert durch die Zeitumstände, eine durch den Ausbruch des Krieges veränderte Welt, und labil aufgrund seines psychischen Zustands, fühlte sich Kirchner vom Sinn des Daseins, von seinem Leben als Künstler abgeschnitten. Die Schlemihl-Illustrationen sind eine verschlüsselte Selbstdarstellung des leidenden Künstlers. Es existieren fünf komplette Folgen und eine rekonstruierte sowie eine Anzahl Einzelblätter und Probedrucke. Jede der Folgen ist ein Unikat, einmalig in farbiger wie in technischer Hinsicht. Dank zahlreicher Ausklappseiten bietet die prachtvoll bibliophil angelegte Publikation die Möglichkeit, die einzelnen, ganzseitig reproduzierten Motive nebeneinander zu betrachten und miteinander zu vergleichen.

Starke Schnitte. Karl Schmidt-Rottluff
Ausstellungskatalog - Hg. v. Magdalena M. Moeller. 192 Seiten mit 150 Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, 24 €

Karl Schmidt-Rottluff hat nicht nur ein bedeutendes malerisches Werk hinterlassen, er ist auch einer der herausragenden Druckgrafiker des Expressionismus. Insbesondere sein Holzschnittschaffen liefert einen entscheidenden Beitrag zur Grafik der Moderne.
Das Holzschnittwerk Schmidt-Rottluffs entstand im Wesentlichen in den Jahrzehnten zwischen 1905 und 1930. Die Auswahl von 80 Arbeiten aus der Sammlung des Brücke-Museums vermittelt die eindrucksvolle Geschlossenheit, formale Konsequenz und gestalterische Kreativität des Holzschnittwerks Schmidt-Rottluffs. Ausführliche Kommentare zu jedem Motiv geben Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt des Künstlers, vermitteln die künstlerische Entwicklung Schmidt-Rottluffs und vertiefen das Verständnis seines Gesamtwerks.

Ernst Ludwig Kirchner. Meister der Druckgraphik
Ausstellungskatalog - Hg. v. Magdalena M. Moeller. 238 Seiten mit 211 Abbildungen, überwiegend in Farbe, 28 €

Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den herausragenden Druckgrafikern des 20. Jahrhunderts. Lange vernachlässigte Techniken hat er wiederentdeckt und zu Hauptausdrucksmitteln des Expressionismus entwickelt. Er schuf ein einmaliges, faszinierendes Werk.
Mit über 2000 Arbeiten ist Kirchners (1880–1938) druckgrafisches Schaffen das umfangreichste des deutschen Expressionismus. Von Anfang an spielte die Druckgrafik die herausragende Rolle: Sie wurde wegweisend für seinen Stil. Kirchner experimentierte und erweiterte die Möglichkeiten des Druckens. Jedes Blatt wurde von ihm selbst abgezogen, manche Drucke existieren nur in wenigen Exemplaren. Das Brücke-Museum Berlin zeigt eine Übersicht aus der eigenen Sammlung.

Im Zentrum des Expressionismus - Erwerbungen und Ausstellungen des Brücke-Museums Berlin 1988–2013
Hrsg. André Schmitz
Ca. 565 Seiten und ca. 465 Farbtafeln, 32 €

Das 1967 gegründete Brücke-Museum sammelt als einziges Museum weltweit ausschließlich die Kunst der »Brücke«. Jede Neuerwerbung stellt somit eine Herausforderung an Qualität und Einzigartigkeit dar. In den 25 Jahren ihrer Tätigkeit als Direktorin des Museums hat Magdalena M. Moeller die Sammlung mit 480 Erwerbungen ganz erheblich erweitert und inhaltlich konsolidiert. Zu den Haupterwerbungen zählen unter anderem Kirchners »Marcella« von 1910, Schmidt-Rottluffs »Am Meer« von 1906 und Muellers »Drei Akte in Landschaft« von 1921. Das Jubiläumsbuch bildet alle Erwerbungen in großformatigen Farbtafeln ab und enthält ein Verzeichnis sämtlicher unter der Ägide von Magdalena M. Moeller erarbeiteter Ausstellungen.

Über die „Brücke“ zu den Farben – Ein Kunst-Erlebnis-Buch
Autorin: Corina Ott-Seelow, hg. von Magdalena M. Moeller
96 Seiten, 46 Abbildungen in Farbe, 16 €

Zum ersten Mal gibt das Brücke-Museum Berlin eine Publikation heraus, die sich ausschließlich an das junge Publikum richtet. Ein Kinder- und Jugendbuch zum lesen, aber auch zum selbst gestalten, das Einblicke in Kunst und Leben der „Brücke“-Mitglieder gibt.
Die Autorin Corina Ott-Seelow erzählt in leicht verständlicher Sprache das Leben und Arbeiten der expressionistischen Künstlervereinigung „Brücke“ und stellt ausgewählte Werke, die einzelnen Mitglieder und Techniken vor. Insgesamt 15 Kunstwerke des Brücke-Museums werden genauer „unter die Lupe“ genommen und erzählen ihre Geschichte. Die Publikation wurde speziell für Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren entwickelt und lädt in einem „Stammbuch“ dazu ein, selbst künstlerisch tätig zu werden.

Brücke-Museum Berlin –Malerei und Plastik. Kommentiertes Verzeichnis der Bestände
Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung
2011, hg. von Magdalena M. Moeller
Mit Beträgen von Janina Dahlmanns, Andreas Gabelmann, Merit Marckwort, Christiane Remm und Cathy Stoike
231 Seiten mit 106 Farbtafeln, 22 €

Der vorliegende Bestandskatalog präsentiert alle 100 Gemälde und Plastiken von Schmidt-Rottluff, die aus dem Nachlass des Künstlers in die Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung eingegangen sind. Ein Betrag von Christiane Remm führt zudem in das umfangreiche Spätwerk des Künstlers ein.

Karl Schmidt-Rottluff Aquarelle
Publikation - herausgegeben von Magdalena M. Moeller

300 Seiten mit 289 Farbtafeln, 28 €

Diese Publikation über den Mitbegründer der „Brücke“ Karl Schmidt-Rottluffs beschäftigt sich ausführlich mit seinem Aquarellschaffen von den Anfängen bis hin zu seinem Spätwerk, wobei vor allem Themenkomplexe wie Landschaften und Stilleben im Fokus stehen. Schmidt-Rottluffs expressive und leuchtende Aquarelle bestechen vor allem durch ihr Zusammenspiel von Form und Farbe und das Widerspiegeln einer inneren Stimmung. Ein umfangreicher Text von Christiane Remm führt in Leben und Werk des Künstlers ein.